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005pub_orig
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;рат | =
von unserem mitarbeiter
michael elig
>=
; Die ständigen Spritpreis-Erhöhun-gen, wie zuletzt kurz vor Ostern, sorgen =
für
wachsenden Unmut bei den Autofahrern. Kraftstoff sparen, um <=
span
style=3D'font-size:10.0pt;font-family:"Times New Roman";color:black;letter-=
spacing:
-.55pt'>die Spritkosten zu senken, ist Dauerthema. Eine Vision für viele Autofahrer wäre es, alternative, unbegrenzbar vorhandene und damit kosten<=
/span>günstigere Energiequellen als das auf
Erdöl basierende Benzin oder Diesel zu
nutzen. Keine Vision ist das für Dav=
id
Schreiner aus Ruppertsweiler, der genau auf diesem Gebiet ein Patent erhalten hat.
„Einen Moto=
r,
der mittels Wasserstoff aus dem Wasser betrieben wird, habe i=
ch
entwickelt, der könnte in weniger als =
fünf
Jahren in Serie gehen", sagt der Erfinder dazu. Zwar sind nach wie vor Benzin, Gas und serstoff des Wassers entzieht und dadurch Sprit gespart wird.
Wasserstoff als Basis
Er entwickelte ein Verfah=
ren,
bei dem Wasserstoff die Grundlage des=
Verbrennungsmotors darstellt, und zwar so, dass dem Wasser der Wasund in der Umweltfreundlichkeit bestehen, denn es entstehen so gut wie =
keine giftigen Abgase. „Ich sehe eine wunderbare Zukunft für den Automotor", sagt der gebürtige Russland-=
span>Deutsche, der dieses Prinzip entwickelt hat, das inzwischen seit Dezem=
ber
2005 patentiert ist; „Verbrennungsmo=
tor
und Verfahren zum Erzeugen vo=
n Bewegungsenergie
von kohlenwasserstoffhaltigen
Kraftstoffen und Wasser",
lautet das Patent. Der nahezu
unerschöpfliche Wasserstoffvo=
rrat
lässt Schreiner prophezeien: =
„Der
Wasserstoff wird in der Zukunft ein traditioneller Kraftstoff für Verbrennungsmotoren". Schreiner
ist sich sicher, dass die Menschen den Mangel an Energieträgern, insbesondere die geringer wer<=
span
style=3D'letter-spacing:-.2pt'>denden Erdölvorkommen, immer deutlicher zu spüren bekommen. Vor allem auf den Autoverkehr, als einer d=
er
größten Erdölverbraucher, wir=
ke
sich das aus.
„Es wird in absehbarer Zeit so weit kommen", befürchtet der
66-jährige Diplom-Ingenieur, „dass Er=
döl
nur noch für die Chemieindustr=
ie genutzt
werden darf und wir alternativ=
e Energieträger entwickeln müssen".
=
=
=
span>
=
Wie funktioniert der Motor? Dazu=
erklärt Schreiner erst einmal d=
ie
Funktionsweise an=
hand
eines Tests mit ei=
nem
Auto, das mit Wasserstoff betrieben wird: Hier wird der Wasserstoff in einem speziellen Wasserstoffwerk=
produziert, dann wird er bis zu 400 bar verdichtet oder =
bei
zirka minus 252 Grad verflüssigt und =
in Hochdruckoder
Thermoballonen gefüllt, die in Autos
untergebracht werden. Die Män=
gel
dieses Verfahrens sind die Spritpreiserhöhung,
die Erhöhung des Gewichts des Autos und die erhöhte Gefahr im täglichen Betrieb.
Zweistufiger Verbrennungsprozess<=
/b>
Das =
von
Schreiner entwickelte Verfahren basiert darauf, dass
diese Wasser-stoffreduktion des Wassers bei höh=
eren Temperaturen - etwa 300 Grad -und ohne
Luftanwesenheit unmittelbar im Motor stattfindet. Das geschieht in einem zweistufigen Prozess, bei d=
em
nicht ein Zylinder benötigt wird, sondern zwei gebraucht wer=
span>den. Die eigentliche Energiegewinnung findet=
im
zweiten Zylinder statt. Ausgangspunkt der Erfindung ist dieser
zweistufige Verbrennungsprozess in unterschiedlichen Brennkammern. In einer Evaporationskammer (Verdampfungskammer) wird das Luft-Kraftstoff-Wasser-Gemisch unter der Wärmeenergie der Abgase aufgear=
beitet und im ersten Zylinder - Schreiner nennt diesen Generatorzylinder -<=
span
style=3D'letter-spacing:-.2pt'>verbrannt. Das hier entstehende Ver<=
span
style=3D'letter-spacing:-.15pt'>brennungsprodukt weist einen hohen <=
span
style=3D'letter-spacing:-.25pt'>Wasserstoffgehalt aus und wird in einem
zweiten Zylinder - Schreiner nennt ihn
Arbeitszylinder - angereichert mit Luftsauerstoff noch einmal verbrannt. „Entscheidend ist, dass erst in der zweiten Stufe Sauerstoff, sei es als reiner Sauerstoff oder Luftsauerstoff, zugeführt wird", sagt der Erfin=
der. Denn dadurch komme es zu der gewünschten Energiefreisetzung.
Der Verzicht auf (reinen) Sauerstoff in der ers= ten Stufe stellt sicher, dass der Wirkungsgrad eines= solchen Verbrennungsmotors gesteigert wird und der Kraftstoffverbrauch sinkt. Der Vorteil, wenn reiner Sauerst= off in der zweiten Stufe zugeführt wird: E= s fallen im Wesentlichen nur Kohlendioxid und Wasser als Abfallprodukte an.<= o:p>
Doch Schrei=
ner
sieht in seiner Erfindung einen weiteren, wesentlichen =
Vorteil: „Dieses Verfahren ist für alle Arten
kohlenwasserstoffhaltiger Kraftstoffe
geeignet". Das heißt: Diesel, Benzin, Petroleum oder Pflanzenöle können alternativ als Energielieferanten genutzt werden, sogar
Alkohole und Methan können zum Einsat=
z kommen. Detailliert erläutert hat Schreiner das Patent auf seiner Homepage <=
span
style=3D'letter-spacing:-.45pt'>unter: www.
=
=
„Meine Erfindung könnte als
Basis zur Entwicklung einer neuen Generation von Verbrennungsmotoren werden",=
ist
sich der Erfinder sicher. Sicher ist er sich auch,
dass das Patent ohne die finanzielle Unterstützung durch das Bundesforschungsministerium hätte nie
erlangt werden können.
Wie soll es weitergehen? Schreiner hofft, ein
Forschungsinstitut gewinnen zu können, das Interesse zeigt, diesen Motor zu entwickeln. Er kann sich auch
vorstellen, mit den Forschungsabteilungen von Automobil<=
span
style=3D'font-size:10.0pt;font-family:"Times New Roman";color:black;letter-=
spacing:
-.25pt'>herstellern zusammen zu arbeiten. „Große
Unterschiede zu bisherigen Motoren gibt es gar nic=
ht,
lediglich ein neuer Auspuffkrümmer und ein neu =
zu entwickelnder Ansaugkrümmer müssten
eingearbeitet werden", erklärt der Ingenieur, d=
er
natürlich für die neu zu entwickelnden Teile bereits =
span>Lösungen parat hat.
Bei der Automobilindustrie stößt seine Erfin=
dung
aber bislang auf wenig Resonanz. Dabei ist sich Schreiner =
span>sicher, dass bereits in wenigen Jahren ein
solcher Motor in Serie gehen könnte, wenn die
Lobbyisten der Automobilindustrie nicht aufs falsche Pferd be=
ziehungsweise auf die falschen Energiequellen setzen würden.
Auch das
Problem von niedrigen Temperaturen ist laut Schreiner gelöst: die Einspritzung von Wasser in der Startph=
ase
bei kaltem Motor wird dann abgeschaltet und der Motor
nächst mit
„niedrigviskosen kohlen-wasserstoffhaltigen Kraftstoffen", <=
/span>sprich: Benzin oder Diesel, betrieben. Nach =
Erreichen
der Betriebstemperatur kann dann auch wieder Wasser
eingespritzt werden. Bereits heutzutage sind
Fahrzeuge, die mit zwei Kraftstoffarten wie Benzin und Autogas betrieben werden - so genannte Hybridfahrz=
euge
- und auch zwei Tanks besitzen, im Verkehr.
Wer ist dieser Erfinder? David Schreiner, =
am
21. Februar 1940 in dem kleinen Dorf Body in der ehemaligen UdSSR geboren, wuchs in Kasachstan au=
f.
Nach dem Armeedienst lebte der gelernte Radio- und Elektromechaniker in Kirgisien und studierte an der polytechnischen =
Fachhochschule Franse Kraftfahrzeugtranspo=
rtwesen,
die der damals 27-Jährige als Diplom-Ingenieur beendete. Es folgten Anstellungen als Kfz-Mechan=
iker
und Assistent des Lehrstuhls für Autoverkehr, Kraftfahrzeugbau, Fachrichtung Verbrennungsmotor=
en
unter anderem am Moskauer Auto- und Wegebauinsti<=
span
style=3D'font-size:10.0pt;font-family:"Times New Roman";color:black;letter-=
spacing:
-.25pt'>tut (bis 1970). Zwischen 1970 und dem Umzug n=
ach
Deutschland im Jahre 1992 forschte Schreiner in wissenschaftlichen Instituten und an Fachhochsc=
hulen.
In Deutschland dann arbeitete der Ingenieur von 1995 bis=
1997
beim Mannheimer Well-Diamantdrahtsägewerk als Ma<=
span
style=3D'font-size:10.0pt;font-family:"Times New Roman";color:black;letter-=
spacing:
-.5pt'>schinenbauingenieur, bevor der Vater dreier
inzwischen erwachsener Söhne arbeitslos wurde. Mit Gattin Rosa, einer Deutschlehrerin, lebt er seit
1992 in Ruppertsweiler.
Die Rheinlandpfalz – Nr. 102 =
landkreis
südwestpfalz Im Blickpunkt Ein Motor, der eine Menge teuren Sprit sparen sol=
l Ruppertsweiler:
Ingenieur David Schreiner entwickelt Verfahren, bei dem Wasserstoff die Grundlage des Motors darstellt
Mittwoch, 3.Mai 2006
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