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Benutzung des Erdgases im Autoverkehr

          Im XXI. Jahrhundert wird es not= wendig sein für die Verbrennungsmotoren (weiter VBM) einen anderen Kraftstoff zu benutzen. Diese Notwendigkeit wird basieren auf:

der Erdölerschöpfung im Schoße der Erde (der Weltvorrat des Erdöls 1974 wurde in 260 Mrd. T. geschätzt [1], die jährliche Ausbeute an Erdöl findet ca. 2 Mrd= . T. Im Jahr 2000 hat Deutschland 106,3 Mn T. Erdöl importiert [3, 4];

der Bevölkerungsvermehrung auf der Erde (im Jahr 2000 waren 6,1 Mrd. Menschen, = 2043 schätzt man 9 Mrd. [4];

der zunehmenden Erweiterung des Autoverkehrs (im Jahr 2000 bestand er weltweit = aus 737 Mn Autos und man erwartet in den nächsten acht Jahren weiteren Wachstum= auf ca. 16 % jährlich. Am 1. Juli 1999 waren in Deutschland 50,609 Mn Autos angemeldet [4] und

der Notwendigkeit zur weiteren strengeren Begrenzung des Ausstoßes in die Atmos= phäre der Erde giftiger und schädlicher Komponenten.

        Die letzte Forderung stellt vor d= en Forscher und Ingeneuere ein praktisch unlösbares Problem. Dieses Problem li= egt im Verbrennprozess des Motors. Wie es bekannt ist, werden in diesem Prozess kohlen(C)- und wasserstoffhaltige (H2) Kraftstoffe (Benzin, Petroleum, Diesel, Gase u.a.) in der Atmosphärenluft (O2; N= 2) verbrannt. Das heißt, dass in diesem Verbrennprozess schon Kohlenoxid (CO), Stickstoffoxide (NnOm) und verschiedene benzolartige = Aldehyde prädestiniert sind und man kann nur für die Minderung und Minimumgehalt die= ser Komponente in den Auspuffgasen des Motors sorgen. Bedauerlich ist, dass die Forschungserreignisse schon nah zu diesem Minimum sind und weitere Forschun= gen und Modernisierung des Motors werden bei geringeren Ergebnissen seine Herstellungs- und Betriebskosten immer wesentlich teurer machen. Deshalb ist die Aktualität der Benutzung der alternativen und untraditionellen Kraftsto= ffe in den VBM unstreitbar.

Einer von untraditionellen Kraftstoffen könnte der Wasserstoff (H2) se= in. Schon in den 30-40. Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es Versuchsmoto= ren, die mit Wasserstoff betrieben wurden. Aber mit der Massenherstellung den flüssigen Erdölkraftstoffe ist der Wasserstoff für VBM als untraditioneller Brennstoff geblieben. Das geschah wegen seiner schwächeren Betriebsdaten gegenüber den Erdölbrennstoffen.

        Anders sollte man den Wasserstoff= als Kraftstoff für die VBM in der Zukunft betrachten. Dieses Thema sollte man z= ur Separatdebatte stellen. Hier wird nur hingewiesen, dass im Fall der Benutzung des Wasserst= offs als Reagens und Sauerstoff als Oxydationsmittel im VBM keine Voraussetzungen für die Bildung giftiger Komponente in den Auspuffgasen sind. Verlockend ist auch der praktisch unerschöpfliche Vorrat des Wasserstoffes auf der Erde und seine Ergänzung als Kraftstoff für VBM. Diese zwei für das Leben auf der Er= de wichtige Faktoren bieten dem VBM als Haupttriebwerk des Autoverkehrs eine weitere Zukunft. Aber zuerst muss die Menschheit die so genannten Übergangsperiode in der Entwicklung des Autoverkehrs noch überleben. <= /o:p>

            In der Tabelle 1 sind die wesentlichen Kraftstoffe für die VBM, die Bewertung ihrer Aktualität und Be= nutzung im XXI Jahrhundert dargestellt. Sie sind als Haupt- und Alternativkraftstoff benannt. Im bestimmten Zeitraum sollte man als Hauptkraftstoffe die versteh= en, die eine überwiegende Bedeutung für VBM haben und als Alternativkraftstoffe (wegen ihres Defizits) - solche, die nur in extremahlen Fällen benutzt werd= en oder in der Forschungs- und Prüfungsstadien sind.

 

 

Tabelle1.Die wesentlichen Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren                                             

  und ihre Benutzung im XXI Jahrhundert

(Persönliche Forschungsdaten)

 

Die Benennung des Kraftstoffes, seine Aktualität und

die Perspektive seiner Benutzung im Zeitraum

Laufende Periode

bis 2020

Übergangsperiode

(2020-2050)

Nachfolgende Periode

(2050-2100)

 

Hauptkraftstoff:

 

- Benzin ...................  &#= 8776;

- Petroleum ..............  W= 76;

- Diesel ....................  &= #8776;

 

 

Hauptkraftstoff:

 

- Erdgas .................▲ ▲▲

- Flüssiggas ............ ▼▼

- Methanol ............... ▲▲

- Biokraftstoff .......... ▲▲

- Binärkraftstoff ....... ▲▲

 

Hauptkraftstoff:

 

- Wasserstoff .......  ▲&#= 9650;▲

- Erdgas .................

- Binärkraftstoff                       (Wasserstoff oder

    Erdgas + Alternativ-

    kraftstoff .............. ▲= ;▲

 

Alternativkraftstoff:

 

- Flüssiggas ..............

- Erdgas ...................

- Methanol ................

- Binärkraftstoff ......... ?<= o:p>

- Biokraftstoff ............ ?=

- Wasserstoff ............ ?

 

Alternativkraftstoff:

 

- Wasserstoff  .......... ▲= ;

- Benzin ................... ▼▼

- Petroleum ............. ▼▼

- Diesel ................... ▼▼

- Äthanol .................  = 650;

- Flüssigammoniak …

 

Alternativkraftstoff:

 

- Methanol ................

- Äthanol ...................

- Biokraftstoff ............

- Flüssigammoniak ..

 

Andere Energiearten:

 

- Kraftstoffzellen ........ ?<= o:p>

- Elektrizität ..............

- Druckluft ................. ?

 

Andere Energiearten:

 

- Kraftstoffzellen .........

- Elektrizität ................

- Druckluft ..................  = ▲

 

Andere Energiearten:

 

- Kraftstoffzellen .........

- Elektrizität ................

- Druckluft ..................  = ▲

      

    Bemerkungen:  1. „Andere Energiearten“ haben keinen unmittelbaren Bezug zu den

                                          Verbrennungsmotoren. 

                                    2, Je= der Kraftstoff ist mit einem Zeichen auf aktuelle und perspektive Benutzung in =

                                        e= inem Zeitraum bewertet. Diese Zeichen sind:

                                         - stabile; ▲- steigende; - abnehmende; ▲▲ - wägbarsteigende;

                                       &#= 9660;▼ - wägbarabnehm= ende; ▲▲▲ - aufstiegende (wird hauptsächlich benutzt)                                                =   

                                       und  ?  - wird erforscht u= nd experimentiert.            <= o:p>

 

 

 

Aus der Tabelle 1 findet man heraus, dass die Übergangsperiode im Zeitraum 2020= -50 liegt. Diese Übergangsperiode ist mit folgenden Unterscheidungsmerkmalen zu kennzeichnen:

Ab 2020 wird man den Defizit von flüssigen Erdöl- und Synthetikbenzin für VBM spüren und ab 2050 kann man mit Benzin nur noch die Chemieindustrie versorg= en;

Die Benutzung der flüssigen Gase (Butan-Propan) in den VBM wird in bedeutendem = Maße vermindert, weil sie die beiläufigen Gase der Erdöl- und Gasindustrie sind = und man kann mit ihnen nur noch die Chemieindustrie versorgen;

Die Autoindustrie und Autoverkehr werden bis Ende dieser Periode noch nicht ber= eit sein auf den untraditionellen Kraftstoff überzugehen (man hoffe, dass es der Wasserstoff ist!). Diesen Übergang sollte man stufenweise durchführen und s= chon ab heute;

Um schwerwiegende Schwierigkeiten, die unbedingt wegen des Mangels des alten u= nd neuen Kraftstoffes in der Übergangsperiode vorhanden sind, zu vermeiden, so= llte man in diesem Zeitraum den Erdgas als Hauptkraftstoff für VBM vornehmen.

       In der Tabelle 2 sind die wesentli= chen physik-chemischen und betrieblichen Eigenschaften einiger Kraftstoffe für d= ie VBM dargestellt. In dieser Tabelle (wegen ihrer Kürzung) sind von flüssigen kohlenwasserstoffhaltigen Kraftstoffen nur Benzin (C8H18) und von gasförmigen - Methan (CH4) und Wasserstoff (H2) dargestellt. Unten wird das Erdgas mit Methan verglichen, weil er im Erdgas= bis zu 97% enthalten ist.

 

T a b e l l e  2.  Die wesentlichen physik-chemischen und

betrieblichen Eigenschaften ein= iger Kraftstoffe

für Verbrennungsmotoren<= /b>

 

Benennung des Parameters und<= o:p>

seine Maßeinheit

Benzin<= /p>

(C 8 H 18= )

Methan<= /p>

 (CH4<= /sub>)

Wasserstoff=

(H 2)

Molmasse, Kg/Mol .................................................................<= o:p>

114,5

16,06

2,02

Dichtigkeit bei 15 o C    und im:

   - flüssigen und, Kg/L ...........................................................

   - gasförmigen Zustand, Kg/m 3 ..........................................

0,720

5,080

0,420

0,717

0,031

~0,09

Relative Dichtigkeit im gasförmigen

Zustand (Luftdichtigkeit =3D 1) ..............................................

3,940

0,554

~0,07

Siedepunkt, o C   .....= ...........................................................

>35

-161,7

-252,7

Kritische Temperatur, o C   .....................................= ...........

195

-82,61

-239,8

Unterenbrennwärme, MJ/Kg ...............................................

44,00

49,75

120,0

Brennwärme des stöchiometrischen Gemisches, MJ/m 3

3,553

3,219

3,1

Kraftstoffäquivalent zu 76 L Benzins:

       - Volumen, L ................................................................

       - Masse, Kg .................................................................

       - Gesamtgewicht (Kraftstoff und = Tank) , Kg ................

 

76

53,1

68

 

415 *

47,2 *

500

 

275 * *

19,5 * *

136

Entzündungstemperatur,  o C   .....................................= ......

470

590

853

Grenzwert der Entzündbarkeit in der  Atmosphärenluft, %:

            - unterer .................................................................

            - oberer .................................................................

 

1,50

6,00

 

5,00

15,00

 

9,40

66,50

Diffusionsgrad in der Atmosphärenluft,  x10= 4  m2/s ........

0,079

0,20

0,64

 

 

                            Bemerkungen:      *   - Erdgas im komprimierten Zustand,

                                                =         * *  - Wasserstoff im verflüssigen Zustand,<= o:p>

                                         

 

Die Analyse der Tabelle 2 zeigt, dass die physik-chemischen und betrieblichen Eigenschaften des Methans zwischen den analogischen Daten des Benzins und Wasserstoffs liegen und selbst seine Explosionsfähigkeit ist dem Wasserstoff näher. Dieses könnte der Grund sein, dass man zuerst den Autoverkehr mit Er= dgas betreibt, sollte bestimmte Erfahrungen akkumulieren und dann könnte man mit wenigeren Schäden und Schwierigkeiten ihn auf Wasserstoff umbauen.

Aber das ist nicht der vorwiegende Grund zum Umbau des Autoverkehrs auf Erdgas. = Der Hauptgrund ist folgender:

die Weltvorräte des Erdgases wird auf 14x1013 Mrd. m3 geschätzt [1] oder ca. 1x1011 Mrd. T. (zum Vergleichen: der Weltvorrat des Erdöls zurzeit ist ca. 200 Mrd. T.);

die Ausbeute-, Raffinierungs- und Lieferungskosten des Erdgases sind bedeutend niedriger als diese Kosten bei flüssigen Erdöl- und Synthetikkraftstoffen, besonders beim Wasserstoff und

der Automotor, der mit Erdgas betrieben wird, stößt bedeutend weniger Kohlendio= xid (CO2), Kanzerogenen und Kohlenoxid (CO) als der Benziner aus. Zum ersten - wegen der Elementareigenschaft des Erdgases: C=3D0,750 und H=3D0,2= 50 (zum Vergleichen, beim Benzin: C=3D0,855 und H=3D0,145), zum zweiten - Nichtvorh= andensein in ihm der benzolischen Verbindungen und zum dritten - wegen verbesserter Gemischbildung und Gemischverteilung per Zylinder des Motors. Der Kohlenoxidgehalt in den Auspuffgasen des Gasautos zum Vergleich des Benzine= rs wird um eine Ordnungszahl geringer.

           Die Benutzung des Erdgases im Autoverkehr hat auch seine Mängel. Diese Mängel hängen von der geringeren Energieintensität des stöchiometrischen Methangemisches (3,219 MJ/m3, siehe Tab.2) zum Vergleich des Benzingemisches (3,553 MJ/m3) ab, wenn auch die Brennwärme des Benzins (44,00 MJ/Kg) um 11,56 % weniger als dieses beim Methan ist. Dieser Umstand verringert die Leistung des Gasmotors zum Vergleich des Benziners um 9,4 %. Bei gleichen mechanischen Verlusten w= ird die Effektivleistung des Gasmotors noch um 4-5 % niedriger und bei der Erwärmung des Gemisches im Ansaugrohr - zusätzlich noch 3-5 %. Dann bekommt man, dass man beim Umbauen des Benzinmotors zum Gasmotor 16-20 % seiner Eff= ektivleistung verliert [2]. Aber wenn man den Verdichtungsgrad des Motors auf 2 Einheiten (das ist möglich), den Frühzündungswinkel auf 10 Grad der Kurbelumdrehung erhöht und auf die Erwärmung des Gemisches verzichtet, dann kann man die Leistung des Motors nicht nur kompensieren, sondern sie geringfügig erhöhen= .

           Der andere Mangel des mit Erdg= as betriebenen Motors ist, dass das eigene Gewicht des Autos sich bedeutend erhöht, was die Dynamik und Tragfähigkeit des Autos verringert. Dieses kann= man in der Tabelle 2 bemerken, wenn man die äquivalenten Daten analysiert. Zum Beispiel, nimmt man einen Tank von 76 L, kann man 53,1 Kg Benzin tanken und= das Gesamtgewicht des Tanks und Benzins beträgt 68 Kg.

          Um die gleiche Arbeit mit dem G= asauto zu schaffen, muss man das Auto mit Ballonen von 415 L. ausrüsten und bei 20= MPa Druck kann man 47,2 Kg Erdgas kompressieren, aber das Gesamtgewicht wird 500 Kg, was 7,35 Mal schwerer ist als im Fall des Benzins. Aber beim entspreche= nden Stand der Kryotechnik kann man die Differenz auf 1,5-2 Mal verringern. Bis dahin wird die Tragfähigkeit des Gasautos mit einem universellen Speisungssystem um 15-20 % weniger als die Tragfähigkeit des Benzinautos und die Beschleunigungszeit des Pkws verlängert sich auf 25-30 % [2]. . Der wichtigste Mangel des mit den Hochdruckballonen ausgerüsteten Gasautos ist = die erhöhte Explosionsfähigkeit. Dieses Thema verdient im Autoverkehr eine beso= ndere Aufmerksamkeit und ihm wird ein spezieller Artikel "Sicherheitsmaßnahm= en beim Betrieb des Gasballonautos" gewidmet.

 

Die benutzten Quellen:

[1]. SMALL F.W. und ARSENOW E.E.

                        Perspektive Kraftstoffe f= ür Autos. Moskau, "Verkehr", 1979.

[2]. GRIGORHEW E.G., KOLUBAEW B.D. und an..

                        Gasballonautomobi= le. Moskau. "Maschinenbau", 1989.

[3]. UMWELTBUNDESAMT

                         Daten zur Umwelt. Erich Schmidt Verlag, 2000.

[4]. dpa - Deutsche Presse-Agentur

 

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